Der liebe Gott kommt nicht voran

Der liebe Gott ist auch nur ein Mensch

Der liebe Gott ist auch nur ein Mensch …

Wussten Sie schon, dass der liebe Gott gern Akkordeon spielt, hin und wieder auch mal an den Kiosk geht und manchmal selbst ein wenig ratlos ist? Der Pfarrer Wolfgang H. Weinrich erzählt heitere und nachdenkliche „Geschichten aus dem Alltag des Allmächtigen“.

Wieso freut sich der liebe Gott, wenn er Menschen im Stau stehen sieht? Wovon ist er am meisten genervt? Und was macht er, wenn er mal in den Urlaub fahren will? Der Gott in Wolfgang Weinrichs vergnüglichem Buch ist „auch nur ein Mensch“ – fühlt sich oft nicht verstanden, ist auch mal zornig und manchmal einfach untröstlich. (mehr …)

Das Buch vom Anfang von allem

Das Buch vom Anfang von allem von Rainer Oberthuer

Das Buch vom Anfang von allem von Rainer Oberthuer

Urknall und Schöpfungsgeschichte – geht das zusammen? Ja! – findet Rainer Oberthür und erzählt in seinem „Buch vom Anfang von allem“ parallel die zwei großen Geschichten vom „Geheimnis unseres Universums“: Naturwissenschaft und Bibel, Kosmologie und Lobpreis Gottes treten auf den durchgehend farbigen Seiten in einen einmaligen Dialog.

„Wenn man nur wüsste, wie sie gemeint ist, die Welt…“ – Wunderbar eingeleitet mit einem Zitat von Jürg Amann verbindet der Religionspädagoge Rainer Oberthür gekonnt die bis heute anhaltende Anziehungskraft in den Worten der Genesis mit den Hauptfragen der Philosophie: „Warum gibt es überhaupt etwas und nicht nichts?“

Geeignet ist das toll gestaltete Buch für Kinder ab 8 Jahren, aber auch für Erwachsene. Bekräftigt es doch in Zeiten, in denen „bibeltreue“ Kreationisten auf der einen und ein etwas rabiater „New Atheism“ auf der anderen Seite ihre Gräben ziehen, auf kluge Weise, dass beides gemeinsam möglich ist: die Faszination des Wissens und das Geheimnis des Glaubens.

„Das Buch vom Anfang von allem“
ist erschienen im Kösel-Verlag
ISBN 978-3-466-37127-3
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Nähe und Freiheit – Im Gespräch mit Papst Franziskus

Im Gespräch mit Jorge Mario Bergoglio / Papst Franziskus

Im Gespräch mit Jorge Mario Bergoglio / Papst Franziskus

Seit Jahren ist der Journalist Gianni Valente mit Papst Franziskus befreundet. Zahlreiche Gespräche u. a. über die Aufgaben einer offenen Kirche, die vorrangige Option für die Armen und die Gefahren einer vom Markt beherrschten Gesellschaft hat er 2002 – 2009 mit dem damaligen Kardinal Jorge Mario Bergoglio geführt. In diesem Buch sind die wichtigsten daraus entstandenen Texte und Interviews enthalten.

Im Januar 2002 lernte Valente den Erzbischof in Buenos Aires kennen – und war tief beeindruckt von der Art und Weise, in der Pater Bergoglio über die unmittelbaren Sorgen und Nöte der Menschen in Argentinien sprach. Es war die Zeit der letzten großen Wirtschaftskrise. Wie erlebte Franziskus vor dem Amtsantritt als Bischof von Rom die Situation seines unter Armut und Drogen leidenden Landes? In welcher Pflicht sieht er die Kirche, sozialen Ungerechtigkeiten zu begegnen?

Neben bemerkenswerten Ansichten zur Bedeutung des Evangeliums für die heutige Zeit liefert „Nähe und Freiheit“ in der einleitenden Reportage auch ein lebendiges Zeugnis über das mutige Engagement von Priestern an den sozialen Brennpunkten Argentiniens. Wer mehr darüber erfahren möchte, welche Erfahrungen Papst Franziskus in seiner Heimat geprägt haben und wie er sich eine im wahrsten Sinne glaubwürdige Kirche von heute vorstellt, dem sei dieses Buch empfohlen.

„Nähe und Freiheit – Im Gespräch mit Jorge Mario Bergoglio / Papst Franziskus“
ist erschienen im Herder Verlag
ISBN 978-3-451-06713-6
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Religion auf Reisen – Eine Studie über das Pilgern

Religion auf Reisen

Detlef Lienau über die Erfahrung von Pilgern

Seitdem Hape Kerkeling „dann mal weg“ war, hat das Pilgern wieder Hochkonjunktur. Warum Menschen für ihre „Religion auf Reisen“ gehen, untersucht der Theologe Detlef Lienau in seiner gleichnamigen Studie. Welche innere Erfahrung suchen und finden Christen gegenwärtig wie damals beim Pilgern? Dient Spiritualität auf dem Jakobsweg heute vornehmlich der „Selbsterfahrung“ oder gibt es da noch die Suche nach Gott?

Detlef Lienau setzt an beim Pilgern als einer besonderen Form der individuellen religiöser Suche: als einen spirituellen Prozess, der im ganz wörtlichen Sinne am „eigenen Leib“ erfahren wird. Wenig erforscht wurde das Pilgerwesen aus theologischer Sicht bisher angesichts seiner Popularität: Was macht die Wallfahrt zu einer körperlichen und zugleich spirituellen Erfahrung? Lienau bietet einen Überblick über Geschichte und Konzepte des Pilgerns, leistet darüber hinaus aber auch einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag über eine lebendige Praxis des Glaubens.

Folgerichtig nimmt einen Großteil des Buches die konkret empirische Untersuchung ein. Die aktuelle Pilgerliteratur in Erfahrungsberichten von Paulo Coelho oder Hape Kerkeling kommt dabei ebenso in den Blick wie die Einzelbefragung von Pilgern: Welche besondere Erfahrung haben sie auf ihrer Reise gemacht? Was hat sich an ihrem Verhältnis zu Mitmenschen, zur Natur, zu Gott verändert? Gibt es so etwas wie eine gemeinsame spirituelle Erfahrung, die sich auf der Reise zu Wallfahrtsorten wie Santiago de Compostela ereignet?

Auf beeindruckende Weise verbindet Detlef Lienau in seiner umfangreichen Analyse Grundfragen der praktischen Theologie mit persönlichen Geschichten auf dem Pilgerpfad.

„Religion auf Reisen“
ist erschienen im Kreuz Verlag
ISBN 978-3-451-61356-2
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