Anselm Grün – Wertschätzung

Anselm Grün - Wertschätzung

Anselm Grün – Wertschätzung

„Die inspirierende Kraft der gegenseitigen Anerkennung“, so Anselm Grün, zeigt sich nicht nur im persönlichen Kreis von Freunden und Familie. Auch im Berufs- und Alltagsleben ist Wertschätzung eine unverzichtbare Grundhaltung. Manchmal sind es schon die kleinen Gesten und Worte, die den großen Unterschied machen. Der Mönch und Bestsellerautor Anselm Grün gibt Anregungen zum Wert der gegenseitigen Anerkennung als Kraftquelle der Gesellschaft.

Wie können uns die vier antiken Kardinaltugenden Platons – Gerechtigkeit, Tapferkeit, Besonnenheit und Weisheit – im täglichen Umgang miteinander helfen?
Was haben die christlichen Grundwerte Glaube, Liebe und Hoffnung mit Menschen- und Unternehmensführung zu tun?
Ein Grundgedanke ist Anselm Grün als gefragter Ratgeber unserer Zeit besonders wichtig: Nur wer sich selbst annimmt und schätzt, kann auch seine Mitmenschen wertschätzen!

In schlichten und klaren Sätzen gelingt es dem Benediktinermönch mit diesem Büchlein deutlich zu machen, warum die Wertschätzung des anderen im Alltag uns glücklich macht und letztendlich ein spiritueller Wegweiser zur Würde des Menschen ist: Verwirklicht sie doch den Glauben, dass jeder einzelne Mensch „etwas von Gott in dieser Welt ausdrückt, das nur durch diesen Menschen ausgedrückt werden kann.“

„Wertschätzung“ von Pater Anselm Grün
ist erschienen im Vier-Türme-Verlag
ISBN 978-3-89680-913-1
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Christliches Fest und kulturelle Identität Europas

Cover von Buch 9783402129975 Christliches Fest

Was bleibt von der christlichen Festkultur im heutigen Europa?

Welche gesellschaftliche Bedeutung hat ein christliches Fest wirklich noch im säkularen Europa? Dieser spannenden Frage widmet sich der von Benedikt Kranemann und Thomas Sternberg herausgegebene Sammelband „Christliches Fest und kulturelle Identität Europas“. Theologen und Religionswissenschaftler aus unterschiedlichen europäischen Regionen untersuchen, inwieweit die christliche Festkultur über die Ländergrenzen hinweg tatsächlich noch lebendig ist.

Anliegen des im Aschendorff Verlag erschienenen Bandes ist es nicht zuletzt, eine kulturelle Quelle Europas jenseits rein ökonomischer Interessen und ‚Wettbewerbsfähigkeit‘ wieder stärker ins Licht zu rücken. Entfaltet die christliche Festkultur in der postmodernen Event- und Erlebnisgesellschaft noch eine bindende Kraft? Welche Rolle spielen die feierlichen Riten und Sakramente wie Taufe, Erstkommunion und Firmung im Leben der Menschen heute?

Neben Grundsatzbeiträgen geht es den Studien dabei freilich auch um die Unterschiede – vergleicht man etwa die Situation der Kirche in Frankreich und Polen. Für alle, die sich jenseits der üblichen Schlagworte zum ‚christlichen Abendland‘ für liturgisches Leben im 21. Jahrhundert interessieren, bietet das Buch damit zugleich ein erhellendes Nachschlagewerk.

Religion und Frömmigkeit gilt heute allzu oft nur noch als reine ‚Privatsache': Glaubt in der (post-)säkularen Vielzahl spiritueller Angebote am Ende jeder nur für sich allein? Für die Einsicht, dass ein unvermindert starkes Bedürfnis nach Transzendenz im christlichen Festakt noch immer öffentlich greifbar werden kann, liefern die hier versammelten Analysen einen wertvollen Beitrag.

„Christliches Fest und kulturelle Identität Europas“
ist erschienen im Aschendorff Verlag
ISBN 978-3-402-12997-5

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Ein anderer Atheismus – Spiritualität ohne Gott?

„Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ – Die Gretchenfrage scheint gerade unter namhaften Atheisten aus Gegenwartsphilosophie und Kultur heute wieder verzwickter denn je. Der bekannte Fundamentaltheologe Gregor Maria Hoff untersucht in seinem neuen Buch ein aktuelles Phänomen, das er als nachdenklichen, anderen Atheismus beschreibt – gar als „Spiritualität ohne Gott“.

Buch Ein anderer Atheismus

Hoff: Ein anderer Atheismus

Der brachiale New Atheism à la Richard Dawkins und medienwirksame Buskampagnen haben das Interesse an den „letzten Fragen“ des Lebens nicht erschüttert – im Gegenteil: Wie äußert sich das Bedürfnis nach Erfahrung von Sinn und Transzendenz heute, wenn es nicht mehr auf einen persönlichen Gott gerichtet ist? Wo stoßen naturalistische Erklärungen der Welt an ihre Grenzen? Bedeutende zeitgenössische Denker wie Thomas Nagel und Ronald Dworkin schlagen bisweilen erstaunliche Töne an, wenn es etwa um die geistige Dimension unserer Wirklichkeit geht.

Dass atheistische Überzeugungen nicht nur ‚Zerfallserscheinungen‘ sind, sondern den Glauben zum kritischen Dialog herausfordern, gehört zu den bedeutsamen Einsichten des 2. Vatikanischen Konzils. Gregor Maria Hoff macht mit dieser Erkenntnis ernst: Welche Übergänge in spirituellen Vorstellungen zeichnen sich ab? Vor welche Herausforderungen stellen sie Kirche von heute? Für Gläubige wie ‚Ungläubige‘ bietet „Ein anderer Atheismus“ eine theologisch ebenso anspruchsvolle wie spannende Bestandsaufnahme.

„Ein anderer Atheismus – Spiritualität ohne Gott?“
ist erschienen im Verlag Friedrich Pustet
ISBN 978-3-8367-1020-6
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Oscar Romero – Eine Biografie

Oscar Romero - Anwalt der Armen - eine Biografie

Oscar Romero – Anwalt der Armen – eine Biografie

Am 24. März 1980 wurde Oscar Romero, Erzbischof von San Salvador, während einer Messe in der kleinen Kapelle des Hospitals Divina Providencia („Göttliche Vorsehung“) erschossen. Noch am Tage zuvor hatte er in einer landesweit im Rundfunk ausgestrahlten Predigt ein letztes Mal gegen die Brutalität des Militärregimes von El Salvador protestiert: „Im Namen Gottes und im Namen dieses leidenden Volkes, dessen Klagen von Tag zu Tag lauter zum Himmel steigen, bitte ich euch, flehe ich euch an, befehle ich euch im Namen Gottes: Hört auf mit der Unterdrückung!“

Anlässlich seiner Seligsprechung am 23. Mai durch Papst Franziskus hat der Paulusverlag die vom Jesuiten James R. Brockman verfasste Biografie neu aufgelegt. Was nun auch von offizieller Seite des Vatikans anerkannt wurde, lag nicht nur für das einfache Volk El Salvadors schon seit 35 Jahren offen zutage: dass Oscar Romero als Märtyrer gestorben war, der seinen christlichen Auftrag als „Anwalt der Armen“ – so der Untertitel des Buches – mit dem Leben bezahlte.

Autor James R. Brockman kannte Romero persönlich. Und er greift in seiner Biografie, die vor allem auf die entscheidenden Jahre 1977 – 1980 blickt, auf umfangreiches Quellenmaterial zurück, darunter Gespräche, Briefe und Tagebuchaufzeichnungen des Bischofs. Ergänzt wurde die Ausgabe durch ein Geleitwort des bekannten Vertreters der Theologie der Befreiung P. Jon Sobrino SJ.

Mitreißend ist Brockmans Lebensbeschreibung schon allein deshalb, weil hier ein brisantes Stück Kirchengeschichte seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil am Schicksal der Menschen Lateinamerikas unmittelbar erfahrbar wird. Romero war sich in seinem Einsatz für Menschenrechte und Sozialreformen der täglichen Lebensgefahr durch die rechten Kräfte El Salvadors bewusst. Gerade weil es ihm aber nach eigenem Bekenntnis schwerfiel, sich mit der Möglichkeit eines gewaltsamen Todes abzufinden, ist Brockmans Biografie ein umso beeindruckenderes Zeugnis. Denn Gott sei den Märtyrern nah, so Romero, doch: „Wichtiger als der Augenblick des Todes ist es, ihm das ganze Leben zu schenken, für ihn zu leben.“

„Oscar Romero – Anwalt der Armen – eine Biografie“
ist erschienen im Paulusverlag
ISBN 978-3-8367-0007-8
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