Lieber Papst Franziskus …

Buch Lieber Papst Franziskus

Lieber Papst Franziskus

„Aber das sind richtig schwierige Fragen!“ – das war die Reaktion des Papstes, nachdem Jesuitenpater Antonio Spadaro ihm die gesammelten, an Franziskus adressierten Briefe von Kindern aus aller Welt vorlegte.

Die Fragen der Kinder, die offenherzig und ohne Schnörkel gestellt wurden, sind in der Tat ebenso unterhaltsam wie bedenkenswert: Was hat Gott gemacht, bevor er die Welt geschaffen hat? Hast Du gerne getanzt, als Du noch ein Kind warst? Haben böse Menschen auch einen Schutzengel?

Auf die meisten Fragen würden Erwachsene entweder gar nicht kommen, oder sie würden sich gar nicht erst trauen, sie zu stellen. Begleitet werden die Kinderfragen von liebevoll gemalten Kunstwerken der Sechs- bis Zehnjährigen.

Genau so vielfältig wie die Fragen sind die Antworten des Papstes. Er schafft den bemerkenswerten Spagat, ehrlich und in kindgerechter Sprache auf die Anliegen einzugehen, dabei aber tiefsinnig und geistreich zu sein. Dazu benutzt er häufig veranschaulichende Metaphern und geht meist auf die Zeichnungen der Kinder ein, ohne Details zu übersehen.

Man hat beim Lesen das Gefühl, dass Papst Franziskus sich selbst neben die Kinder setzt, ihre Fragen ernst nimmt und ihnen auf Augenhöhe antwortet. Und wenn man diesem Gespräch „lauscht“, erfährt man interessante Dinge: Beispielsweise, warum der Papst mal Metzger werden wollte oder welchen Zaubertrick es gibt, um Streitigkeiten beizulegen.

Deshalb lohnt es sich auch, das Buch zu lesen, auch wenn man selbst kein Kind mehr ist.

Lieber Papst Franziskus… Danke dafür!

Oliver Kell

„Lieber Papst Franziskus“
ist erschienen im Kösel Verlag
ISBN 978-3-466-37180-8

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Der liebe Gott kommt nicht voran

Der liebe Gott ist auch nur ein Mensch

Der liebe Gott ist auch nur ein Mensch …

Wussten Sie schon, dass der liebe Gott gern Akkordeon spielt, hin und wieder auch mal an den Kiosk geht und manchmal selbst ein wenig ratlos ist? Der Pfarrer Wolfgang H. Weinrich erzählt heitere und nachdenkliche „Geschichten aus dem Alltag des Allmächtigen“.

Wieso freut sich der liebe Gott, wenn er Menschen im Stau stehen sieht? Wovon ist er am meisten genervt? Und was macht er, wenn er mal in den Urlaub fahren will? Der Gott in Wolfgang Weinrichs vergnüglichem Buch ist „auch nur ein Mensch“ – fühlt sich oft nicht verstanden, ist auch mal zornig und manchmal einfach untröstlich. (mehr …)

Das Buch vom Anfang von allem

Das Buch vom Anfang von allem von Rainer Oberthuer

Das Buch vom Anfang von allem von Rainer Oberthuer

Urknall und Schöpfungsgeschichte – geht das zusammen? Ja! – findet Rainer Oberthür und erzählt in seinem „Buch vom Anfang von allem“ parallel die zwei großen Geschichten vom „Geheimnis unseres Universums“: Naturwissenschaft und Bibel, Kosmologie und Lobpreis Gottes treten auf den durchgehend farbigen Seiten in einen einmaligen Dialog.

„Wenn man nur wüsste, wie sie gemeint ist, die Welt…“ – Wunderbar eingeleitet mit einem Zitat von Jürg Amann verbindet der Religionspädagoge Rainer Oberthür gekonnt die bis heute anhaltende Anziehungskraft in den Worten der Genesis mit den Hauptfragen der Philosophie: „Warum gibt es überhaupt etwas und nicht nichts?“

Geeignet ist das toll gestaltete Buch für Kinder ab 8 Jahren, aber auch für Erwachsene. Bekräftigt es doch in Zeiten, in denen „bibeltreue“ Kreationisten auf der einen und ein etwas rabiater „New Atheism“ auf der anderen Seite ihre Gräben ziehen, auf kluge Weise, dass beides gemeinsam möglich ist: die Faszination des Wissens und das Geheimnis des Glaubens.

„Das Buch vom Anfang von allem“
ist erschienen im Kösel-Verlag
ISBN 978-3-466-37127-3
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Religion auf Reisen – Eine Studie über das Pilgern

Religion auf Reisen

Detlef Lienau über die Erfahrung von Pilgern

Seitdem Hape Kerkeling „dann mal weg“ war, hat das Pilgern wieder Hochkonjunktur. Warum Menschen für ihre „Religion auf Reisen“ gehen, untersucht der Theologe Detlef Lienau in seiner gleichnamigen Studie. Welche innere Erfahrung suchen und finden Christen gegenwärtig wie damals beim Pilgern? Dient Spiritualität auf dem Jakobsweg heute vornehmlich der „Selbsterfahrung“ oder gibt es da noch die Suche nach Gott?

Detlef Lienau setzt an beim Pilgern als einer besonderen Form der individuellen religiöser Suche: als einen spirituellen Prozess, der im ganz wörtlichen Sinne am „eigenen Leib“ erfahren wird. Wenig erforscht wurde das Pilgerwesen aus theologischer Sicht bisher angesichts seiner Popularität: Was macht die Wallfahrt zu einer körperlichen und zugleich spirituellen Erfahrung? Lienau bietet einen Überblick über Geschichte und Konzepte des Pilgerns, leistet darüber hinaus aber auch einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag über eine lebendige Praxis des Glaubens.

Folgerichtig nimmt einen Großteil des Buches die konkret empirische Untersuchung ein. Die aktuelle Pilgerliteratur in Erfahrungsberichten von Paulo Coelho oder Hape Kerkeling kommt dabei ebenso in den Blick wie die Einzelbefragung von Pilgern: Welche besondere Erfahrung haben sie auf ihrer Reise gemacht? Was hat sich an ihrem Verhältnis zu Mitmenschen, zur Natur, zu Gott verändert? Gibt es so etwas wie eine gemeinsame spirituelle Erfahrung, die sich auf der Reise zu Wallfahrtsorten wie Santiago de Compostela ereignet?

Auf beeindruckende Weise verbindet Detlef Lienau in seiner umfangreichen Analyse Grundfragen der praktischen Theologie mit persönlichen Geschichten auf dem Pilgerpfad.

„Religion auf Reisen“
ist erschienen im Kreuz Verlag
ISBN 978-3-451-61356-2
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